Glücks-Faktoren bei der Arbeit


19. April 2017   Dr. Cornelia Martens
Glücks-Faktoren bei der Arbeit

Glücks-Faktoren bei der Arbeit 
Zufriedene MitarbeiterInnen sind produktiver – doch wie gelingt es, sie glücklich zu machen? Und wie kann das EAP Institut Sie dabei unterstützen?

Kürzlich wurde in einer österreichischen Tageszeitung eine Studie präsentiert, die der Frage nachging „Wie glücklich sind Arbeitnehmer und was macht sie zufrieden?“. Personalberater Robert Half hat dafür 25.000 Angestellte in acht Ländern befragt. Ein Drittel der Befragten plante einen Jobwechsel, obwohl oder weil ihr Happiness-Niveau auf einer Glücksskala von 0-100 auf 70 lag.

Wann sind nun MitarbeiterInnen glücklicher? MitarbeiterInnen sind jedenfalls motivierter, wenn sie das Gefühl haben, ihr Können und ihre Erfahrungen passen gut zum dem, was sie täglich tun. Die Studie zeigt, dass es sechs Faktoren fürs Glücklichsein bei der Arbeit gibt:

 

Glücklich sind die,

  • die Verantwortung tragen oder kreativ sein dürfen,
  • die regelmäßig konstruktives Feedback bekommen,
  • die ehrliche Anerkennung für ihre Leistungen erfahren,
  • die einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen,
  • die Fairness und Respekt erleben – was vor allem Frauen anspricht,
  • die gute Beziehungen am Arbeitsplatz haben – über die Teamgrenzen hinaus.

 

Die Bedürfnisse der MitarbeiterInnen sollten demnach mehr in den Mittelpunkt gerückt werden, um die Zufriedenheit, das Glücklichsein am Arbeitsplatz zu stärken und zu steigern. Mehr Geld ist oftmals kein Schlüssel zum Erfolg, um Menschen im Unternehmen zu halten. Zielführender sind ein positives Arbeitsklima und Wertschätzung, um Freude an der Arbeit zu schaffen. Laut Robert Szvetecz, Senior Manager bei Robert Half in Wien, sind zufriedene MitarbeiterInnen den Unternehmen länger treu, sind produktiver und werden seltener krank.

 

„New Work“ – ein Modell, das die Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund stellt

In dieselbe Richtung stößt die Philosophie von „New Work“. Dieser Ansatz für eine moderne Arbeitswelt stammt von Frithjof Bergmann, der an der University of Michigan unterrichtet. Inzwischen 86jährig versteht der Professor unter neuer Arbeit ein Modell, das die Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund stellt. Das Modell hat drei Säulen – zum einen die Arbeit, die man für sich selbst macht, zum anderen die gewöhnliche Erwerbstätigkeit und der dritte, wohl seiner Ansicht nach wichtigste Teil: Von einer Arbeit erfüllt sein, mit einer Tätigkeit beschäftigt sein, zu der man sich berufen fühlt – eine Arbeit, die man wirklich machen will.

„Jene, die sich nicht die Frage stellen, was sie im Leben wirklich, wirklich wollen, kapitulieren, Sie sind Feiglinge“, sagt Bergmann.

Wie können Unternehmen diese Erkenntnis für ihre MitarbeiterInnen nützen?

Menschen haben es anscheinend verlernt, auf sich selbst zu hören, die Arbeitskultur basiere darauf, sie zu zähmen. Eine Möglichkeit scheint es zu sein, Menschen bei diesem Weg zu unterstützen, direkt bei der Arbeit. Die Unternehmen müssen agiler werden, weniger den Profit, sondern die Menschen in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen können Zentren für diese neue Art der Arbeit werden, damit die Menschen auf ihrem Weg zu zufriedener Arbeit unterstützt werden.

Glücks-Faktoren bei der Arbeit

Präventiv, unterstützend und sinnorientiert

Das Konzept von EAP, das durch verschiedenste Beratungs- und Begleitungsmöglichkeiten die unternehmensweite Gesundheitsförderung und die Steigerung der Arbeitsleistung der MitarbeiterInnen für Unternehmen ins Zentrum stellt, ist ein starker Schritt in diese Richtung: Präventiv, unterstützend und sinnorientiert werden Mitarbeiter auf ihren Wegen begleitet – absolut vertraulich und nachhaltig für das Unternehmen.

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